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9 Gedanken zu “Eindrücke vom Bundesparteitag der Liberalen

  1. @polged: Nicht mehr gachgeplappert als es die Apologeten des Neoliberalismus mit ihren Dogmen tuen

    Zu 1. Dann bekommst Du kein qualifiziertes Fachpersonal
    Zu 2. Ja? Dann ist das wohl der freie Markt den Ihr propagiert. Das wollt Ihr doch.
    Zu 3. Ja? Warum?
    Zu 4. Auch auf subventinierte Hungerlöhne?
    Zu 5. Mindestens so gravierend wie unsere subventionieret Hungerlöhne.

  2. @Thomas: Bravo. Schön nachgeplappert, was die Linken, die Sozis, Grünen und die Gewerkschaften daherrufen, ohne sich Gedanken zu machen.

    Sie sollten erst einmal überlegen. Hier ein paar Gedankenanstöße

    1. Wäre ich Arbeitgeber, würde ich keinen einzigen Miarbeiter für einen Cent mehr einstellen als der entsprechde Mindestlohn
    2. Gehaltsverhandlungen bei dem Einstieg in irgendeine Firma kann der Arbeitnehmer vegessen, denn es wird immer einen (mit gleicher Qualifikation)geben, der nur den Mindestlohn verlangt.
    3. Der Mindestlohn schützt auch nicht vor Armut, er fördert meines Erachtens diesen nur.
    4. Der Mindestlohn hebelt die Tariffreiheit aus. Es ist Sache der Arbeitnehmer und -geber, sich auf einen Lohn zu einigen.
    5. Schauen Sie mal auf die andere Seite des Rheins, dort gibt es Mindestlöhne mit entsprechend gravierenden Folgen auf dem Arbeitsmarkt und im Sozialbereich

    Weiter fällt mir auf, dass Sie das Steuerkonzept der FDP nicht kennen. Denn dann wüssten Sie, dass bei einem Lohn von 2,50 die Stunde 3200 Stunden steuerfrei arbeiten (= 91 Wochen bei 35 Stundenwoche, 80 Wochen bei 40 Stundenwoche oder 76 Wochen bei 42 Stundenwoche). So viele Wochen hat das Jahr weder mit noch ohne Urlaubsanspruch nicht. Also in diesem Fall steuerlich Brutto gleich Netto.

    Daher als Tipp: Steuerkonzeot der FDP

  3. Ein mehr an Brutto würde dem „Lohnarbeiter“ ja nichts bringen. Bezieht er mehr Brutto, heißt das automatisch, dass auch mehr Sozialbeiträge und Steuern abgezogen werden.

    Ein erhöhter Spitzensteuersatz würde maximal 3 Mrd. Euro bringen, die dann weder etwas bringen, weil man ja den erhöhten Bürokratieaufwand miteinrechnen muss, wie auch die schon angesprochenen Schlupflöcher.

  4. Besser 35% als 0% wie momentan viele besteuert werden, weil Sie genug Lücken im Steuergesetz finden. 35% ohne Wenn und Aber.

    Und für die Wenigverdiener gibts auch weiterhin den Freibetrag von 8.000€, dazu einen Steuersatz von 10%. Und dazu das Liberale Bürgergeld, also die Grundsicherung von 660€ (wenn ich nicht irre).

    Von 2,50€bleiben also noch 2,25 über, wobei ich es schlimm finde, dass jemand für diesen Stundenlohn arbeiten muss.

    Ich würde es besser finden, anstelle von Mindestlöhnen, die staatliche Förderung von solchen Jobs durch Hartz IV einzustellen. Dadurch, dass Menschen gezwungen werden solche Jobs anzunehmen und der Staat dann bis auf Hartz IV aufstockt, ist dieser Markt erst möglich. Hier würde ich ansetzen und nicht beim gesetzlichen Mindestlohn.

  5. „[…] Aber Grundlage für „Mehr-Netto“ ist ein Steuersystem in dem jeder Steuern zahlen muss […]!Richtig, aber ob ein Spitzensteuersatz von 35% da der richtige Weg ist? Und… wenn JEDER Steuern Zahlen muß, wieviel bleibt einem dann noch von € 2,50 die Stunde?

  6. Tja, es kann natürlich nie allen Recht gemacht werden. Aber Grundlage für „Mehr-Netto“ ist ein Steuersystem in dem jeder Steuern zahlen muss – auch die „Leistungsträger“, die sich momentan aus allem rauswinden können. Grundlage ist auch ein System mit einer Grundsicherung.

    Jeder Punkt für sich ist natürlich nur ein kleiner Schritt, aber zusammenbetrachtet kann ein Schuh draus werden – auch wenn dieser mit Sicherheit nicht jedem passen wird. So ist das leider.

    Aber ein Mindestlohn, wie von den Gewerkschaften gefordert, i.h.v. 7,50 reicht bei 40 Arbeitsjahren nicht einmal um mehr Rente zu bekommen als Sozialhilfe – Wo ist da bitte der Sinn? Nichts als Polemik, ohne ein zweites mal darüber nachzudenken.

  7. Aha, mehr Netto also? Für wen? Jedenfalls nicht für die Lohnarbeiter, die sowieso schon ein so geringes Brutto haben, daß kaum noch was abgezogen werden kann. Warum nicht erstmal ein „mehr Brutto“ wie z. B. einen Mindestlohn? Oder doch lieber einen höheren Spitzensteuersatz, denn als „Leistungsträger“ könnte man ja auch mal was für die Gesellschaft tun und steuern und Sozialabgaben zahlen.

    Aber das ist ja alles nicht „liberal“. Eine einzige Mogelpackung ist das 🙁

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