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Nach knapp 2 Wochen #iPadSwitch

Ich habe meinen HP-Laptop in den letzten Wochen nur noch einmal geöffnet. Ich bin daran gescheitert, ein WordPress-Theme per ipad und ftp hochzuladen. Irgendwie klappte es nicht, Verzeichnisse anstelle von einzelnen Dateien hochzuladen. Die Auswahl an ftp-Apps ist auch extrem überschaubar – so richtig bin ich da noch nicht weiter. Aber ein Freund sagte, er habe das schon gelöst, ich warte noch auf sein Tutorial.

Was ich mir noch gegönnt habe ich ein Abo von „Small pdf Tool“ (Link). Das ersetzt im Grunde alle grundlegenden Dinge, die ich mit pdf-Dateien so anstellen möchte. Z.B. Bekomme ich von einem Kunden wöchentlich eine Speisekarte im pdf-Format und muss diese in jpg umwandeln um die auch auf Facebook nutzen zu können. Klappt super. Auch pdf-Dokumente zusammenfügen, verkleinern etc. klappt damit super einfach. Für mich, auch auf einem Desktop-Rechner, ein echt cooles Tool.

An die Tastatur und den Stift habe ich mich richtig gewöhnt und würde beides nicht mehr hergeben. Es fehlt mir wirklich fast nichts mehr. Fast? Es fühlt sich manchmal irgendwie ungewohnt an und ich ertappe mich bei Überlegungen ob und wofür ich noch einen Rechner brauchen würde. Aber eine richtige Antwort habe ich noch nicht gefunden.

Was mich aktuell noch wirklich nervt, ist das Kabel-Wirrwarr mit all seinen Adaptern und Kabeln. IPad hat USB-C. IPhone Lightning. Meine PowerBank nur USB-A. Ich habe noch Lightning auf HDMI und Lightning SD-Card Adapter vom alten Pad. Dazu jetzt USB-C <> USB-C-Kabel, USB-A <> USB-C-Kabel, USB-A <> Lightningt-Kabel und Lightning <> USB-C-Kabel. Das macht mich irre. Und natürlich noch USB-C/Lightning auf Klinke-Adapter. Denn natürlich habe ich NIE, NIE, NIE das passende Kabel zur Hand.

Was ich wirklich brauche ist ein neuer Adapter für SD-Karten und einer für HDMI. Da könnte ich jetzt Herrn Apple wieder viele Euros für 2 einzelne Adapter in die Kassen spülen, aber ich denke, ich habe was besseres gefunden:

Diesen coolen All-in-one Adapter, der sich auch noch perfekt anbringen lässt.

https://www.amazon.de/gp/product/B07S1Y8RZX/ref=ox_sc_saved_title_5?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1

Das Teil ist zwar nicht günstig aber ich denke, das passt wirklich gut. Und ich werde das die Tage auf jeden Fall kaufen und berichten.

Ach und ja, rechtzeitig werde ich auch noch Apple Care für das Tablet dazu buchen. 139€ sind kein Geschenk, aber da das Gerät deutlich mehr durchstehen muss als ein Desktop-Rechner und ich unbedingt einen schnellen Austausch-Service brauche, ist das auf jeden Fall eine gute Investition.

#iPadSwitch: Zubehör, Schutzhüllen und Tastatur

So ein nacktes iPad ist ein wunderschönes Gerät. Und damit kann man auch schon eine ganze Menge machen – nur so richtig arbeiten nicht wirklich. Also musste noch weitere Hardware her.

Als erstes, die neuen iPadPros haben jetzt ja USB-C Anschlüsse und keinen Kopfhörerausgang mehr. D.h. für die Arbeit in der Tanzschule (zum Musik abspielen) ist das Gerät nackt nicht mehr zu gebrauchen. Auch der vorhandene Lightning <-> Klinke Adapter ist hierfür nicht zu gebrauchen. Ein neuer USB-C <-> Klinke Adapter musste her.

Schutzhülle?

Und dann kommt das Thema Schutzhülle, Tastatur natürlich auch auf. Die Bildschirmtastatur kann man zwar nutzen, aber so richtig toll ist das nicht. Ich bin absolut kein Fan von Schutzhüllen, ich hasse die Dinger, weil die aus einem wunderschönen iPhone einen Klumpen Silikom machen können. Aber beim Handy nutze ich dann doch eine Hülle, damit es den Alltag zwischen Hosentasche, Schreibtisch und Finger überstehen kann.

Mein altes iPad Air 2 hatte ein Apple Smart Cover, welches nur das Display schützt. Das trug nicht dick auf und war auch sehr praktisch um das iPad aufzustellen. Da ich mit dem Gerät nicht wirklich viel gearbeitet habe reicht das auch aus. Mehr ist aus meiner Sicht nicht notwendig, ich habe ja auch am Laptop keine Schutzhülle dran.

Tastatur

Jetzt will ich mit dem Pro arbeiten also muss auf jeden Fall eine Tastatur her. Diese sollte:

  • Nicht zu dick auftragen (Dicke, Gewicht)
  • am Ipad zu befestigen sein, also nicht stand alone
  • möglichst eine Hintergrundbeleuchtung haben
  • das iPad auch problemlos wieder freigeben, damit ich es auch solo nutzen kann

Am Ende des Tages bleiben da drei Produkte übrig:

  • Logitech SLIM FOLIO PRO (ca. 100€)
  • BRYDGE 11.0 Pro (ca. 140€)
  • Apple Smart Keyboard (ca. 200€)

Es gibt zu allen Geräten Testberichte im Netz, Videos auf Youtube und mehr. Daher will ich mich auf die Punkte beschränken, die für mich relevant waren.

Das Logitech Slim Folio ist eine tolle Tastatur, hintergrundbeleuchtet und steht auch gut. Es verfierfacht das Gewicht des iPads und macht es mehr als doppelt so dick, wenn man die Hülle zusammenklappt. Dazu ist es kaum möglich, das iPad mal eben wieder zu entnehmen.

Foto: Logitech

Das Bryde 11.0 sieht toll aus, und es lässt sich darauf auch gut tippen. Durch die Konstruktion steht das iPad in jedem beliebigen Winkel – das ist klasse. Aber das Gerät ist auch nochmal dicker als das iPad und insgesamt habe ich am Ende mehr Gewicht und Höhe als bei einem Macbook. Dazu traue ich dem Haltemechanismus nicht zu, das iPad auf dauer ohne Beschädigungen zu halten.

Wie ein MacBook – genauso schwer, genauso dick

Das Apple Smart Keyboard sieht toll es. Es hat als einziges keinen eigenen Akku und ist damit extrem dünn. Das Tablet lässt sich spielend leicht wieder aus der Hülle entfernen. Leider sind die Tasten nicht beleuchtet. Microsoft zeigt beim Surface wie es, mit einer kaum dickeren Tastatur besser geht. Ansonsten ist das Teil super, aber auch das teuerste.

Apples Tastatur trägt nicht dick auf

Und ich habe mit für die Apple Tastatur entschieden, da es die Vorteile des iPads, die Mobilität und Flexibilität am wenigsten einschränkt.

Apple Pencil

Und dann war da der Stift. Brauche ich denn? Kann ich den sinnvoll nutzen? Ich war lange unschlüssig – und jetzt gebe ich ihn nicht mehr her. Auch wenn ich nicht wirklich zeichnen kann und das Teil dafür nicht nutze macht der die Bedienung des iPads erst perfekt. Ich kann viel feiner agieren, zielsicher auch kleine Tasten treffen und auch die Notizen Funktion ist etwas woran ich mich gewöhnen kann.

Und sonst?

Ja, mit USB-C jetzt als wieder mal ein neuer Kabel-Standard für Apple-User. Also habe ich mir auch noch USB-C <-> USB-C Kabel gekauft, damit ich nicht das eine immer suche. Vermutlich werde ich mir auch noch ein kleines Adapter-Dock kaufen, damit ich SD-Karten am das Ipad direkt lesen kann.

Und das war es dann hoffentlich erst einmal an Hardware. Jetzt kann ich wirklich anfangen zu arbeiten, oder?

Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es immer wieder heftig hakt – aber das ist der Stoff für die nächsten Beiträge.

#ipadswitch – Welche Software für meine Workflow?

Desktop iPad Pro

Das Ipad ist angeschafft, aber so richtig arbeiten klappt noch nicht. Jetzt musste ich erst einmal gucken, wie ich bestehende Workflows auf das neue System bekomme, welche Software mir noch fehlt, oder was ich komplett umstellen musste.

Das war erst einmal deutlich einfacher als gedacht.

Ich habe schon sehr lange ein iPad, dieses aber nur für Entertainment oder im Notfall mal Produktiv genutzt. Daher hatte ich einiges an Software, aber ein paar Lösungen fehlten noch.

Dank IpadOS kann Safari jetzt als wirklich kompletter Desktop-Ersatz genutzt werden. Alles Browser-Apps lassen sich exakt so wie auf dem Desktop-Rechner nutzen. Dadurch habe ich dann auch erst einmal aufräumen und eine ganze Menge Apps vom Tablett entfernen können.

Weg sind jetzt alle Shopping-Apps wie Amazon, ebay, mydealz und ähnliche Programme, die ich außerhalb der mobilen Geräte eh immer im Browser nutze. Alle Apps, die mein iPad von sich aus schon ausgelagert hatte, habe ich gleich mit entfernt. Was bleibt also wirklich übrig, neben ein paar Apps von denen ich mich aus unerklärlichen Gründen noch nicht trenne? 

  • Fotos, Lightroom und Affinity Photo für Bilder und Fotos, dazu Adobe Spark für Social Media Grafiken
  • Office 365, Pages und Keynote für Texte, Tabellen, Präsentationen• Safari sowieso und Apple-Apps wie Kontakte und Kalender
  • Mail versuche ich durch Spark zu ersetzen, bin aber noch nicht voll von den „Mehrwerten“ überzeugt
  • Transmit als FTP-Client
  • Dateien und Boycryptor zum Datenaustausch und Verschlüsseln, Dropbox und iCloud habe ich etwas aufgebohrt (1TB und 200GB)
  • iTunes ersetze ich gerade durch Evermusic, weil ansonsten IMMER ein Rechner zur Synchronisation notwendig ist
  • PDFs bearbeite ich hauptsächlich im Browser mit smallpdf.com – sehr mächtig und für Lau.
  • Apples Notizen für Notizen (für was sonst?)
  • iMovie für private Videobearbeitung

Und ja, damit kann ich im Grunde alles machen, was ich so täglich vorher mit dem HP-Laptop gemacht habe, der 3x soviel wiegt, nicht einmal halb so viel Akkulaufzeit hat und jetzt ja wieder mal kaputt ist…

Aber so richtig produktiv ist es an einem nackten iPad nicht zu arbeiten. Eine Tastatur muss her, vielleicht auch ein Stift, aber davon war ich zunächst nicht wirklich überzeugt.

Darüber dann in Kürze mehr…

P.S. Kleine Anekdote am Rande. Auf Youtube kursieren sehr viele Videos mit den besten Apps fürs iPad, dem besten Zubehör, etc… Als der erste Beitrag mit „Meine wichtigste App ist die Wetter-App“ habe ich dort nicht weiter gesucht JIch denke auch, jeder hat seine eigenen Anforderungen und anstelle nach den besten Apps zu suchen, die man eh nie braucht, ist es wohl sinnvoller nach den besten Apps für die eigenen Anforderungen zu suchen.

Habt Ihr noch Ideen, Anregungen für besser Apps, die ich anstelle der oben genannten nutzen kann – dann immer her damit – in die Kommentare. Danke dafür.

#ipadswitch – Das iPad Pro als vollwertiger Laptop-Ersatz? – Was bisher geschah

Der eine oder andere mag sich erinnern. Es ist knapp 2 Jahre her, dass ich vom MacBook/iMac auf einen Windows-Rechner, den HP Spectre 15 geswitched bin. Warum ich das getan habe? Ich war der Meinung, dass die Apple-Rechner nicht mehr ihr Geld wert seien und ich war nicht bereit 3.000€ für ein MacBook mit meinen Anforderungen auszugeben. Das könnt Ihr hier nachlesen:

Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Und in den letzten Tagen hatte ich dann wirklich genug. Nicht von Windows – wir beide kamen eigentlich ganz gut zurecht. Aber von HP. Denn mein 2000€ Laptop muss jetzt zum 5. (!) Mal in die Reparatur. So eine Reparatur dauert bei HP im Schnitt eine Woche, da der Rechner einmal durch Europa und zurück geschickt werden muss. 3x war der Rechner wegen eines kaputten Displays weg und in den nächsten Tagen geht er wieder auf die Reise – dieses Mal zum 2. Mal wegen eines defekten Lautsprechers. Und jetzt ist genug.

Eine neue Lösung musste her. Auf jeden Fall etwas mobiles, denn ich sitze mit dem Rechner eigentlich nie am Schreibtisch, meistens auf der Couch, im Esszimmer, unterwegs, wo auch immer. Also was tun sprach Zeus? Bei Windows bleiben und nur die Rechner-Marke wechseln? Aber sind Lenovo, Dell oder auch Microsoft wirklich hochwertiger als HP? Ich weiss es nicht, es käme auf den Versuch an. Aber ehrlich gesagt, ich war bedient, spielte mit dem Gedanken mir das neue 16 Zoll MBP zu kaufen. Geiles Teil 😉

Ich haderte noch ein paar Tage mit mir und dann sah ich mein in die Jahre gekommenes iPad Air 2 – und ich kam auf eine Idee. Viele Testberichte und YouTube-Videos später hatte ich mich überzeugt. All das ist und war eigentlich völlig overpowered für mich. Denn was mache ich mit meinem Rechner eigentlich so?

  • Internet & Social Media
  • Fotos verwalten, ein wenig Lightroom, Affinity
  • Musik hören und auflegen (Tanzschule)
  • Unterwegs für politische Arbeit nutzen
  • Hin und wieder ein paar Videos für die Familie schneiden
  • Webseiten (zumeist wordpress) betreuen
  • Word & Excel

Die Frage war, kann man das nicht auch anders machen? Mit einem neuen iPad (Pro)? Warum eigentlich nicht? 11 Zoll sind super mobil. An Touch hatte ich mich jetzt irgendwie auch gewöhnt und wollte das nicht mehr missen. Rechenprogramm hat das IPAd mehr als so manche Laptops der gehobenen Klasse. Die Akkulaufzeit ist eh nicht zu schlagen. Super Mobil. Aber geht das wirklich? Ein Laptop durch ein Tablet ersetzen? Das haben sich schon viele gefragt, und die meisten kamen auf ein klares Jain 🙂

Egal. Jetzt wo meine Frau auch auf mobile Geräte von Apple gewechselt ist, wir wieder ein Apple TV haben, da ist es einen Versuch wert. Im Schlimmsten Fall habe ich ein tolles iPad und kaufe an Ende des Jahres dann doch noch ein MacBook.

Also los, iPad Pro 11 Zoll mit 256GB RAM gekauft. Und die Story beginnt….