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Mein Leserbrief zum Artikel „Das Begehren ist unzulässig“ vom 02.06.2015

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Bockige, kleine Kinder.

Zum Artikel „Das Begehren ist unzulässig“ vom 02.06.2015

Hättet Ihr kein Bürgerbegehren gestartet, dann hätten wir auch weiter inhaltlich mit euch diskutieren können – so in etwa tönte es am Montag Abend, wie von bockigen, kleinen Kindern, aus dem Wunstorfer Rathaus. Aber jetzt reden wir nur noch über die Zeitung oder unsere Anwälte mit Euch. Basta.

Sie haben es sich offenbar ganz gemütlich eingerichtet im Wunstorfer Rat(-haus). In freundlicher Eintracht wird miteinander geredet und wer von der mehrheitlichen Meinung abweicht, der wird in Grund und Boden geschrieen und als Populist gebrandmarkt.

Und es wurde viel geredet zuletzt. Über die Schließung des Freibades Wunstorf, über die Erhöhung der Kita-Gebühren, über die Erhöhung der Grundsteuer. Aber gebracht hat es den beteiligten Bürgern leider gar nichts: Freibad weg, Gebühren hoch. Vor diesem Hintergrund klingen die aktuellen Aussagen aus dem Verwaltungsausschuss noch zynischer.

Und jetzt kommen diese garstigen gallischen Steinhuder daher. Und anstatt weiter nur ergebnis- und sinnlos miteinander zu reden wagt es diese kleine, elitäre Minderheit doch ein Bürgerbegehren auf die Beine zu stellen und innerhalb weniger Wochen fast 6.000 Wunstorfer dafür zu mobilisieren. Das kann man sich natürlich nicht gefallen lassen. Da interessieren dann auch keine Argumente mehr, die Vorlage der Verwaltung ist stichhaltig und die Ablehnung des Bürgerbegehrens alternativlos. Basta.

Ich bin froh, dass wir in knapp einem Jahr die Möglichkeit haben diese ganz-große-Wunstorfer-Koalition an Basta-Kindern abwählen zu können. Basta.

Thorben Rump, Steinhude

3. Steinhuder Doppelkopf-Pokal ein voller Erfolg

Helmut Grün gewinnt vor Wilhelm Fischer und Maik Dahnke

Aus Wunstorf, Nienburg, Hannover, Garbsen und sogar Bad Oeynhausen waren 29 Spieler für die dritte Ausgabe des Steinhuder Doppelkopf-Pokals in die Strandterrassen Steinhude angereist.

Ausrichter Thorben Rump aus Steinhude zeigt sich dementsprechend auch sehr zufrieden: „Mit 29 Spielern haben wir eine ideale Größe für das Turniers erreicht.Es gab für alle Spieler tolle Preise, die Stimmung war super und auch zeitlich passte es mit insgesamt fünf Stunden perfekt.“

Für alle Teilnehmer gab es tolle Preise, wie Frühstücksgutscheine von den Strandterrassen, Restaurantgutscheine vom Tandem/Neustadt, TVN Innoject sponserte Amazon-Gutscheine, Bücher und Brettspiele kamen von der Buchhandlung Wortspiel, Wein von Pixelcreation, 3 Pokale vom FDP Stadtverband Wunstorf sowie einen digitalen Bilderrahmen, ein Bluetooth-Lautsprecher und ein Fitnessarmband von der Werbeagentur Stammtisch und dem Wirtschaftshaus Hannover.

Gewinner wurde Helmut Grün mit 108 Punkten, vor Wilhelm Fischer (107 Punkte) und Maik Dahnke (103 Punkte).

Das erstmalig erhobene Startgeld wird in voller Höhe an den Verein für Krebskranke Kinder in Hannover e.V. gespendet. Die Übergabe erfolgt in den nächsten Ta–…,mbcv y gen.

Der 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal wird voraussichtlich im April des kommenden Jahres 2016 stattfinden.

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Foto (privat) v.L.n.R: Wilhelm Fischer, Helmut Grün, Maik Dahnke und Veranstalter Thorben Rump

 

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Restplätze frei – schnell noch anmelden!!

Turnierplakat

Doppelkopf – Es ist wieder so weit!

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Charity-Nähen

Das war eine wirklich richtig tolle Aktion. Über 130 Mützen, Kirschkernkissen und über 300€ sind so zusammen gekommen. Geil!

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Offener Brief zur Erstausgabe der „MACGAMER“

Foto 23.02.15 13 09 24Sehr geehrter Herr Meck,

als ich auf Facebook von einem Mac Game-Magazin las, war ich wirklich erfreut und sehr gespannt, was da auf mich zukommen würde. Für 4,00€ inkl. Versand dachte ich, könnte ich eigentlich nichts falsch machen und würde schon was für mein Geld bekommen.

Ich habe mich geirrt.

Dieser 20seitige Haufen von uninspirierten, völlig zusammenhanglosen Texten, in denen mehr Rechtschreibfehler sind als in einem Aufsatz meines zehnjährigen Sohnes, ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt wurde. Im Ernst – selbst Schülerzeitungen aus der Mittelstufe sind vermutlich spannender und anspruchsvoller geschrieben als dieses „Magazin“.

Ich finde es schon vorab sehr schwach, dass nur 11 von 20 Seiten auch nur annähernd was mit dem Mac oder entsprechenden Spielen zu tun haben. Wenn ich ein Retro- oder Brettspielmagazin lesen will, dann würde ich mir eines kaufen.

Neben den wirklich unzähligen Rechtschreibfehlern sowie der kompletten Missachtung aller Zeichensetzungsregeln haben Ihre „Redakteure“ auch noch nie etwas von Groß- und Kleinschreibung gehört. Das nervt zumindest – oder motiviert immer wieder zum Lachen.

Darüber hinaus will ich nachfolgend einige inhaltliche Perlen zitieren und kommentieren:

Meistens geht es bei Kriegsspielen immer darum den anderen in die Luft zu jagen [..]. Hunde wollt Ihr ewig leben. Das hört sich alles an wie immer

Zunächst einmal eine sensationelle Erkenntnis, dass es in Kriegsspielen um Krieg geht. Die Frage ist nun geht es „immer“ um Krieg oder „meistens“ oder „meistens immer“ oder „immer meistens“? Oder vielleicht sogar „oft immer“ oder nur „manchmal oft“? Und, was genau hört sich alles an, wie immer? Bis dahin fiel kein einziger Satz über den Inhalt des Spieles.

Ziel dieses Spiel ist es verschiedene Aufgaben, aufsammeln von Kristallen und Hindernissen, zu umgehen.

Wie bitte? Ziel des Spieles ist es, aufsammeln von Kristallen zu umgehen? Oder die Aufgaben? Oder was? Ich versteh kein Wort.

Neben all der Forschung und der Ausbau seiner Kolonien, schwirren auf dem Planeten neue „schnuckelige“ Alien-Rassen auf der Erdoberfläche umher.

Aha, neben den Aliens schwirren also auch Forschung und Kolonien auf der Erdoberfläche umher? Das klingt wirklich spannend 🙂

Was waren das noch für Zeiten als man vor seinem C64 mit Floppy saß und stundenlang Klassiker […] zockte. So ungefähr fühlt es sich an, wenn das Freeware-Spiel an seinem hochgezüchteten Macintosh-Rechner zum ersten Mal startet und die Punktjagd beginnt. Wie bereits zu Anfang erwähnt spielt es sich wie ein klassischer 8-bit Titel [..]…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Im zweiten Satz wird von ominösen Gefühlen berichtet, aber keiner weiss genau von welchen? Was soll das mit den hochgezüchteten Rechnern? Im Vergleich zum C64,? OK – aber sonst? Und im dritten Satz bereits auf den ersten mit den Worten „Wie bereits zu Anfang erwähnt…“ zu verweisen (der immerhin knapp 5 Zeilen (einspaltig) darüber steht) – das spottet echt jeder Beschreibung. Und wie genau spielt sich den so ein 8-bit Titel?

Sorry, Herr Meck. Für mich war die erste Ausgabe der MACGAMER ein Griff in die Kloschüssel, bis weit hinter den Geruchsverschluss. 

Ich kann verstehen, dass Budgets knapp sind, Risiko kalkulierbar sein muss und so ein Magazin viel Arbeit sein kann. Aber deshalb ein Magazin rausbringen ohne einen einzigen Redakteur im Team zu haben, ohne Geld für einen Lektor? Und am schlimmsten: Ein Magazin ohne Inhalt, ohne jede Relevanz für Mac-User als Spielmagazin für Mac-User zu verkaufen.

Das macht mich sauer und lässt mich meinen 4,00€ echt hinterher trauern.

Steinhuder Doppelkopf Pokal 2015

Am 19.04.2015 ist es wieder soweit. Wir spielen den nunmehr dritten Steinhuder Doppelkopf-Pokal in den Strandterrassen Steinhude aus. Wir sammeln gerade wieder fleissig Sponsoren – Buchhandung Wortspiel, Restaurant Tandem, die Strandterrassen, FDP Wunstorf, Werbeagentur Stammtisch, und Pixelcreation sind bereits bestätigt –
 und natürlich ist das Turnier auch in diesem Jahr für alle offen.
Eine kleine Änderung gibt es für 2015 – Die Startgebühr liegt bei 5€ pro Person. Leider kamen in den letzten Jahren so wenig freiwillige Spenden zusammen, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Der gesamte Betrag wird dann dem Verein für Krebskranke Kinder in Hannover gespendet.
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Mitmachen

Demo

Flashmob auf dem Wunstorfer Weihnachtsmarkt

Irgendwie hatte unser Bürgermeister Wind vom Flashmob bekommen und reagierte gelassen bis arrogant auf die Aktion. Steinhuder und Wunstorfer Schüler und Eltern wollten die Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Wunstorf nutzen um auf die verfehlte Schulpolitik der Stadt aufmerksam zu machen und für den Erhalt des Schulzentrums Steinhude zu demonstrieren.

So viele Menschen waren vermutlich noch nie bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes – aber nur für kurze Zeit. Denn als unser Bürgermeister das Wort ergreifen wollte fing die Menge an zu singen und liess Herrn Eberhardt nicht zu Wort kommen. Die Gesichter von Herrn Eberhard und Frau Riedel auf dem Podium sprechen Bände.

Wenn der Hintergrund nicht so traurig wäre könnte man über die Reaktion des Bürgermeisters lachen. Aber so…. Schade Herr Eberhard, es wäre eine Chance gewesen zu zeigen, dass sie uns ernst nehmen, auch wenn wir eine andere Meinung als Rat und Verwaltung haben. Es wäre eine Chance gewesen Größe zu zeigen. Sie aber haben uns nur gezeigt, dass Sie uns nicht ernst nehmen und Rat und Verwaltung eben das tun was sie wollen.

Und so müssen wir und unsere Kinder weiter unter der verfehlten Schulpolitik der Stadt Wunstorf leiden in der für eine Gesamtschule eine zweistelliger Millionenbetrag aufgebracht werden kann, dafür aber die Schulen am Stadtrand und in den Ortsteilen ausbluten müssen – egal, wie dort der Elternwille aussieht, egal wie hoch die Qualität der Schulen ist. Es geht Ihnen nicht um Bildung, es geht nur ums Prinzip. Sie wollen keine Vielfalt, sie wollen die Einheitsschule im Zentrum für alle. Ob das der richtige Weg ist – ich bezweifle es ernsthaft.

Wir sehen uns am 10.12. in der Wunstorfer Innenstadt – dort werden wir die größte Demo erleben, die Wunstorf je gesehen hat – zusammen mit allen Schülerinnen und Schülern der Stadt, die aktuell unter Ihrer Verfehlten Politik leiden müssen. Ich freue mich drauf.

P.S. Ich kann Herrn Elsner von der Werbegemeinschaft verstehen, der not amused über die Aktion war – aber ich denke nicht, dass der Flashmob dem Wunstorfer Weihnachtsmarkt geschadet hat. Im Gegenteil – es war die Hölle los. Wir Wunstorfer lieben unseren Weihnachtsmarkt – und er war das perfekte Podium um auf unsere Sache aufmerksam zu machen. Also ärgern Sie sich nicht Herr Elster, alles wird gut.

Rot/Grün schließt Gymnasium Steinhude – und nun?

Es ist und war abzusehen. Die Gremien der Wunstorfer Politik werden in den kommenden Wochen die Entscheidung fällen, das Gymnasium Steinhude zu einer Außenstelle des Hölty Gymnasiums zu machen – und vermutlich, auf längere Sicht, diese Außenstelle dann dicht zu machen. Denn der Vertrag läuft nur über 3 Jahre – nichts ist leichter als diesen zum Ende hin dann auslaufen zu lassen.

Leider stehen in erster Linie aus meiner Sicht hier nur ideologische Gründe ganz vorne, und nur als Ausrede gefolgt von finanziellen. Denn wer einen zweistelligen Millionenbetrag in die Wunstorfer Gesamtschule investieren kann, der muss sich fragen lassen ob wirklich die Finanzen ein Maßgeblicher Grund sein können.

SPD und Grüne arbeiten in ganz Niedersachsen daran das Schulsystem Ihrer Ideologie anzupassen. Das bedeutet, dass kleine, hocheffektive und beliebte Schulen auf kurz oder lang geschlossen werden (Steinhude oder auch Madorf/Schneeren als Beispiel) um alles in die bevorzugte Form der Gleichmacherei-Schulen in Form von Gesamtschulen zu konzentrieren.

Hier wird dann immer wieder, wie in Wunstorf, auf den Elternwillen verwiesen – aber im Falle des Gymnasiums Steinhude ist dieser dann wieder völlig egal. Es interessiert niemanden, dass Steinhude deutschlandweit die einzige Welt-Ethos-Schule ist und Lehrer wie Eltern und Schüler vehement den Erhalt fordern. Es denkt niemand daran, dass ein Ort wie Steinhude für Familien um einiges unattraktiver wird wenn das Gymnasium verschwindet – und es ist vermutlich auch nur eine Frage der Zeit wann sich der Aufwand für die Grundschule für die Rot-Grüne Mehrheit auch nicht mehr lohnt.

Zum Glück kommt die nächste Kommunalwahl bestimmt – und da kann der Elternwille vielleicht doch wieder Wunder bewirken.